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Abmahnfähig
Ohne Bezugspreis wirkt der Rabatt größer, als er ist – ein Verstoß gegen § 11 PAngV bzw. § 9a PrAG.
Jeder Rabatt braucht Ihren niedrigsten Preis der letzten 30 Tage.
Skylit zeichnet den Preisverlauf jeder Variante in Ihrem Shopify-Shop auf und zeigt den 30-Tage-Bestpreis automatisch dort an, wo das Preisangabenrecht ihn verlangt.
Auf die Warteliste – wir starten in Kürze.
Wir schreiben Ihnen genau zweimal: einmal zum Start der geschlossenen Beta und einmal zur Veröffentlichung. Kein Newsletter.
Das Problem
Shopify kennt Ihren alten Preis nicht.
In Deutschland gilt seit dem 28. Mai 2022 § 11 PAngV, in Österreich seit dem 20. Juli 2022 § 9a PrAG. Beide setzen dieselbe EU-Richtlinie um: Wer eine Preisermäßigung bekannt gibt, muss den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage angeben. Nicht die unverbindliche Preisempfehlung, nicht den Preis von gestern – den tiefsten Preis, den dieses Produkt in Ihrem Shop innerhalb der letzten 30 Tage hatte.
Der EuGH hat das im September 2024 (Rechtssache C-330/21, Aldi Süd) noch enger gefasst: Auch ein Prozentwert wie „–30 %“ muss sich auf diesen 30-Tage-Bestpreis beziehen, nicht auf den zuletzt geforderten Preis. Wer eine Woche lang reduziert und danach von der ursprünglichen UVP aus rabattiert, wirbt falsch.
Shopify hilft Ihnen dabei nicht. Das Feld „Vergleichspreis“ ist ein freies Zahlenfeld, das Sie selbst pflegen – es weiß nichts über Ihren Preisverlauf und prüft nichts. Wer den Preis über eine App, einen Feed oder eine Rabatt-Automatisierung ändert, hat den Verlauf nach ein paar Kampagnen nirgends mehr sauber vorliegen.
Was daraus praktisch folgt
Falsche Rabattauszeichnung ist ein Wettbewerbsverstoß. Vorgegangen wird in der Regel nicht von Behörden, sondern von Mitbewerbern und Wettbewerbsverbänden – und zwar auf Basis dessen, was öffentlich auf Ihrer Produktseite steht. In Österreich kommt eine Verwaltungsstrafe nach dem PrAG hinzu.
In Deutschland kommt eine Abmahnung typischerweise als Kostennote im niedrigen vierstelligen Bereich zusammen mit einer strafbewehrten Unterlassungserklärung. Unterschreiben Sie diese, wird jeder weitere Verstoß – auch ein versehentlicher, auf einer einzigen Produktseite – zur fälligen Vertragsstrafe. Das eigentliche Risiko ist also nicht die erste Rechnung, sondern die Bindung danach.
Besonders unangenehm ist das bei Black Friday, Sale-Phasen und automatisierten Rabattregeln: viele Preisänderungen in kurzer Zeit, viele Produkte, und niemand, der pro Variante nachhält, was der tiefste Preis der letzten 30 Tage war.
Wir sind Entwickler, keine Anwälte. Dieser Abschnitt beschreibt die Rechtslage, wie wir sie unserem Produkt zugrunde legen – er ersetzt keine Rechtsberatung.
So funktioniert es
Drei Schritte, dann läuft es im Hintergrund.
App installieren
Ein Klick im Shopify App Store. Keine Theme-Datei, die Sie selbst anfassen müssen, kein Entwickler-Account, kein Onboarding-Call. Nach der Installation lesen wir Ihren aktuellen Produktkatalog ein.
Wir zeichnen jede Preisänderung auf
Ab der Installation protokollieren wir für jede Variante jede Preisänderung mit Zeitstempel – über den Shopify-Webhook, nicht über nächtliches Abfragen. Daraus ergibt sich zu jedem Zeitpunkt der niedrigste Preis der letzten 30 Tage.
Ihre Rabatte werden korrekt ausgezeichnet
Auf Produkt- und Kategorieseite erscheint neben dem reduzierten Preis der 30-Tage-Bestpreis mit der vorgeschriebenen Angabe. Sie sehen im Vorher-Nachher, was ein Kunde sieht, und können die Darstellung an Ihr Theme anpassen.
Wer dahintersteckt
Drei Entwickler, ein Produkt.
Wir sind drei Entwickler, die sich in der Schule kennengelernt haben und Skylit gemeinsam bauen. Der Ausgangspunkt war eine einfache Beobachtung: Shopify kennt den Preisverlauf eines Produkts nicht, und ohne diesen Verlauf lässt sich der 30-Tage-Bestpreis nicht korrekt angeben. Das ist kein juristisches Problem, das ist ein Datenproblem.
Gjergj Brestovci
Mitgründer
Jonathan Löscher
Mitgründer
Fabian Górski
Mitgründer
Sie erreichen uns direkt unter hallo@skylit.at. Antworten kommen von uns dreien, nicht von einem Support-System.